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NADH – Dosierung, Einnahme und Wirkungseintritt

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Die Dosierung und Einnahme von NADH ist eigentlich ganz einfach – wie immer gibt es natürlich dennoch das eine oder andere zu beachten. Vor allem unterscheiden sich der Wirkungseintritt und auch der Grad der Wirksamkeit von Mensch zu Mensch.

In diesem Beitrag informieren wir rund um die korrekte Dosierung bei verschiedenen Symptomen und worauf Sie sonst bei der Einnahme von NADH achten müssen.

Die korrekte Dosierung und Einnahme von NADH

Die korrekte Dosierung von NADH ist abhängig davon, zu welchem Zwecke NADH-Produkte eingenommen werden. Zugleich ist die „richtige“ Dosierung auch vom individuellen Bedarf abhängig.

Da NADH keinerlei bekannte Neben- oder Wechselwirkungen hat, ist es für gesunde Individuen in der Regel nicht notwendig, vor der Einnahme eines NADH-Produkts einen Arzt zu konsultieren. Eine Ausnahme bilden jedoch Schwangere und Frauen in der Stillzeit.

Da hier keine belastbaren Daten vorliegen, die eindeutig belegen, dass das Kind durch die Einnahme von NADH nicht geschädigt wird, sollte der Frauenarzt vor der Nutzung dieses Nahrungsergänzungsmittels auf jeden Fall konsultiert werden oder von vornherein auf die Einnahme von NADH verzichtet werden.

Weiterhin sollten Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen, bei denen NADH durchaus eine positive, unterstützende Wirkung nachgesagt wird – beispielsweise Alzheimer, Parkinson, Depressionen, Arthrose, Krebs oder Problemen mit dem Blutdruck –, auf jeden Fall vor der Einnahme von NADH Rücksprache mit dem Facharzt halten.

Das hängt auch damit zusammen, dass bei solchen Erkrankungen oft viele starke Medikamente eingenommen werden und dass das Risiko für Wechselwirkungen mit der Zahl der eingenommenen Medikamente steigt. Zudem weiß der Facharzt im Zweifel am besten, ob NADH im individuellen Fall eine sinnvolle Unterstützung des Gesundungsprozesses darstellt.

Blickt man auf die verschiedenen Darreichungsformen, die man kaufen kann, so ist zunächst zwischen den äußerlich und den innerlich anzuwendenden Formen zu unterscheiden. Bei Salbe fällt die Dosierung leicht: Sie wird einmal täglich auf Gesicht, Hals und Dekolleté aufgetragen – bei Bedarf auch auf die Hände.

nadh zahngel
NADH Zahngel pflegt und belebt das Zahnfleisch und trägt zu vitalerem Zahnfleisch bei.

Auch die Dosierung des Zahngels bei Entzündungen im Zahnfleisch ist denkbar einfach. Es wird täglich nach dem Zähneputzen angewendet; dabei werden drei Sprühstoße auf die betroffene Stelle aufgetragen. Anschließend wird das Gel ein bis zwei Minuten mit dem Finger oder einem Wattestäbchen einmassiert. Das Gel kann auch direkt mit dem Finger auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen und einmassiert werden.

Tabletten und Kapseln, die für die Aufnahme des NADH im Darm gedacht sind, sollten in aller Regel täglich morgens auf nüchternen Magen mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Anschließend sollte etwa 30 Minuten nichts weiter gegessen oder getrunken werden. Es gibt auch Darreichungsformen in Tablettenform, die regelmäßig ein- bis zweimal täglich nach dem Essen einzunehmen sind. Die optimale Dosierung ist aber natürlich immer auch auf der Verpackung des NADH-Produktes vermerkt.

Lutschtabletten sind so konzipiert, dass sie am Tag schnell Energiezufuhr liefern können. Der Stoff wird dabei über die Mundschleimhäute aufgenommen, die NADH-Lutschtabletten werden langsam unter der Zunge aufgelöst. Lutschtabletten können mehrfach täglich nach Bedarf eingenommen werden. In der Regel genügen jedoch ein bis zwei Lutschtabletten, da diese etwa fünf bis sechs Stunden wirken.

Wie viel NADH ist als Tagesdosis empfehlenswert?

Die Höhe der Tagesdosis ist selbstverständlich abhängig davon, zu welchem Zweck NADH eingesetzt wird. Im Folgenden haben wir eine Übersicht mit gängigen Dosierungen für wichtige Einsatzgebiete von NADH erstellt. Natürlich ist es möglich, dass ein behandelnder Arzt abweichende Dosierungen empfiehlt. Hier handelt es sich lediglich um allgemeine Richtwerte.

Chronisches Müdigkeitssyndrom

Das Chronische Müdigkeitssyndrom ist eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der die Patienten über lange Zeiträume an andauernder Müdigkeit und Abgeschlagenheit leiden. Die Gabe von 5-10 mg NADH pro Tag reduzierte die Symptome deutlich.

Leistungsfähigkeit steigern – energiesteigernde Wirkung von NADH

Um die Leistungsfähigkeit dauerhaft zu steigern, genügt die Gabe von täglich 30 mg NADH. In einer Studie verbesserte bei den Probanden zwar nach vier Wochen weder maximale Laufzeit noch maximale Sauerstoffaufnahme, dafür jedoch die konzentrische Kraftfähigkeit. Erfahrungsberichte bezeugen, dass NADH auch zu einer höheren geistigen Leistungsfähigkeit beiträgt.

Zur kurzzeitigen Steigerung der Leistungsfähigkeit kann NADH in Form von Lutschtabletten eingenommen werden. Diese haben üblicherweise einen Wirkstoffgehalt von zehn bis 20 mg.

NADH zum Abnehmen

NADH ist kein Mittel zum Abnehmen. Bei einer Gabe von 10 mg NADH pro Tag reduzierte sich bei den Probanden der Studie zu NADH bei Chronischer Müdigkeit dennoch um bis zu 2,5 kg Körpergewicht in 4 Wochen, bei stark Übergewichtigen (BMI >30) um 2-3 kg in 3 Monaten.

In Kombination mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung steht daher zu vermuten, dass NADH mittelbar zu einem gesunden Gewicht und auch zu einer Gewichtsreduktion beitragen kann.

nadh antriebslosigkeit
Lustlosigkeit, andauernde Müdigkeit & Abgeschlagenheit können unter anderem Anzeichen für Antriebslosigkeit sein.

Depressionen, Abhängigkeiten und andere psychische Erkrankungen

Insbesondere gegen Depressionen und Antriebslosigkeiten soll die Gabe von NADH Erfolge zeigen. Weil NADH gegen Depressionen erfolgreich eingesetzt werden kann, ist der Stoff auch in der Behandlung von Suchtkranken, insbesondere zur Bekämpfung von Entzugserscheinungen, bekannt.

Die Dosis liegt dabei überdurchschnittlich hoch – in der Regel zwischen 800 und 1800 mg pro Tag. Dies geschieht jedoch grundsätzlich unter strenger ärztlicher Aufsicht als Teil einer Gesamttherapie, meist stationär.

NADH gegen Arthrose

nadh arthrose
Arthrose triff in Deutschland am häufigsten im Kniegelenk auf.

Gegen Arthrose ist eine Tagesdosis von 30 mg NADH empfehlenswert. Es gibt hierfür spezielle Produkte, die für die Wirkung gegen Arthrose optimiert sind. Eingenommen werden sollte jeweils morgens, mittags und abends eine Kapsel (10 mg). Sie sollte 20 min vor dem Essen mit einem halben Glas Wasser eingenommen werden.

Die optimale Wirkung zeigt sich, wenn die Einnahme regelmäßig über vier Wochen erfolgt.

NADH bei Parkinson

Bei Parkinson zeigten erstmals in den 80er Jahren Infusionen von NADH eine Wirkung gegen die Symptome von Parkinson (Tremor, Rigor, Akinese). 85% der mit einer Infusion behandelten Patienten konnten ihre Bewegungsfähigkeit innerhalb von 2 bis 4 Wochen um 10 bis 60% steigern.

Heute erfolgt die Behandlung mit Tabletten, idealerweise mit Lutschtabletten. Es werden zunächst etwa eine Woche lang 10 mg NADH (1 Lutschtablette) eingenommen. Zeigen sich erste Verbesserungen, kann auf 2 bzw. 3 Tabletten erhöht werden. Zwei Tabletten sollten morgens, eine nach dem Mittagessen eingenommen werden. Vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist unbedingt erforderlich.

NADH gegen Krebs

NADH wirkt gegen den Krebs (bzw. auch vorbeugend), indem freie Radikale gebunden werden, die maßgeblich zur Entwicklung von Krebs beitragen. Zur Bekämpfung bestehender Tumore werden ergänzend zur konventionellen Therapie zweimal täglich 4 Lutschpastillen à 10 mg NADH eingenommen.

Die Dosis wird auf zweimal 3 Lutschpastillen reduziert, wenn der Tumor sich zurückbildet. Ist er ganz verschwunden, werden über ein bis zwei Jahre weiterhin täglich 2 x 2 Lutschpastillen à 10 mg eingenommen.

NADH gegen Bluthochdruck

NADH kann sich auch positiv auf den Blutdruck – und den Cholesterinspiegel! – auswirken. Diese Wirkung kann sich natürlich nur entfalten, wenn zugleich eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit viel Bewegung gepflegt wird. Um den Blutdruck zu senken, genügt eine regelmäßige Gabe von etwa 10-20 g pro Tag.

Wann tritt nach NADH-Einnahme die Wirkung ein?

Über die Dauer bis zum Wirkungseintritt von NADH kann eigentlich keine objektive Aussage gemacht werden. Sie hängt weniger von der Dosis als vielmehr von der individuellen Reaktion des Körpers auf die Gabe von NADH ab. Dabei spielt zum einen eine Rolle, ob der Körper mit NADH unterversorgt ist und wie stark, aber auch die Darreichungsform und die beigefügten Mittel im jeweiligen Produkt.

Bereits unterschiedliche Beigaben, die die Tabletten oder Kapseln vor der Magensäure schützen, können sich auf eine unterschiedliche Wirksamkeit des NADH auswirken – nicht weil ein Mittel besser wäre als das andere, sondern weil der menschliche Organismus sehr individuell auf diese Stoffe reagiert.

Wer keine Wirkung spürt, sollte also durchaus noch einmal alternative Produkte namhafter Hersteller probieren – oder auch einfach eine andere Darreichungsform, z.B. Lutschtabletten statt Tabletten.

Was die Dauer bis zum Wirkungseintritt anbelangt, muss unterschieden werden zwischen der langfristigen Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel – meist in Form von Tabletten oder Kapseln –, der kurzfristigen Einnahme zur Leistungssteigerung (meist in Form von Lutschtabletten) und schließlich der Anwendung von Zahngel und Hautcreme.

Bei ernsthaften physischen Erkrankungen wie Krebs, Parkinson, Alzheimer, Arthrose oder Problemen mit dem Blutdruck sollte NADH – natürlich sowieso nur nach Rücksprache mit dem Arzt – über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden.

Der behandelnde Arzt kann dann für den Einzelfall am besten entscheiden, welche Dosierung adäquat ist und wie lange das Produkt eingenommen werden sollte. Er kann auch am ehesten abschätzen, ob in dem jeweiligen Fall die Wirkung schon hätte eintreten müssen und ob ein Wechsel in Dosis oder Darreichungsform angezeigt ist.

In aller Regel sollte sich eine Wirkung nach zwei bis drei Wochen bereits deutlich abzeichnen.

Bei Depressionen sowie beim Chronischen Erschöpfungssyndrom sollte die Wirkung sich ebenfalls nach zwei bis drei Wochen deutlich in einer Zunahme an Energie und Leistungsfähigkeit zeigen. Auch in diesen Fällen sollte jedoch der Arzt zurate gezogen werden, bevor die Einnahme von NADH eigenmächtig unterbrochen oder verändert wird.

Wer NADH in Form von Lutschtabletten einnimmt, um ein kurzfristiges Leistungstief – wie zum Beispiel auch beim Jetlag – auszugleichen, spürt eine Wirkung natürlich deutlich schneller. Die Aufnahme erfolgt kurzfristig über die Mundschleimhäute und entfaltet seine Wirkung binnen etwa einer Stunde, manchmal sogar schneller.

Beim Auftrag von NADH-Creme gegen Hautprobleme wie Trockenheit und Falten sollten ebenfalls mindestens etwa zwei bis drei Wochen, eventuell auch etwas länger, abgewartet werden, da die Zellen sich erst allmählich regenerieren.

Wer NADH-Zahngel verwendet, tut dies in aller Regel bei akuten Problemen mit dem Zahnfleisch. Bei starken Entzündungen ist eine Besserung in der Regel bereits innerhalb der ersten 24 Stunden merkbar, bis zur Abheilung vergehen allerdings naturgemäß einige Tage.

Überdosierung mit NADH – was ist die Höchstdosis?

Eine Überdosierung mit NADH ist eigentlich kaum möglich. Bis zu einer Menge bis zu 35 g sind keinerlei toxische Wirkungen nachgewiesen worden. Mehr als diese Menge des Stoffs einzunehmen, kann kaum versehentlich passieren, sind die üblichen haben doch im Milligramm-Bereich (ca. 7,5 mg bis 50 mg Tagesdosis).

Sollten Sie doch wider Erwarten NADH einmal deutlich überdosieren, kontaktieren Sie sicherheitshalber einen Arzt.

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