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NADH – Wirkung, Anwendungsgebiete und Studien

nadh

NADH – oder in seiner ausgeschriebenen Form: Nicotinamidadenindinukleotidhydrid – ist ein natürlich im Körper vorkommender Stoff. Als Nahrungsergänzungsmittel kann er gegen eine Vielzahl an Leiden helfen und sogar unterstützend bei der Therapie einiger schwerwiegender Erkrankungen wirken.

NADH wird auch als „biologischer Wasserstoff“ bezeichnet; er reagiert in den Zellen des Körpers mit Sauerstoff und bildet dabei Energie und Wasser.

Das als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzte NADH wird aus Bierhefe gewonnen, in der der Stoff ebenfalls natürlich vorkommt – er wurde sogar zuerst in Hefekulturen nachgewiesen, lange bevor seine Funktion für den menschlichen Körper nachgewiesen wurde.

Das Vitamin Niacin (Vitamin B3, Nicotinsäure) ist ein wichtiger Baustein des Coenzyms NADH.

nadh niacin
Das erste mal wurde Niacin 1867 bei der Oxidation von Nicotin entdeckt.

In diesem Beitrag möchten wir umfänglich über NADH, seine Definition, Wirkung und seine Anwendungsgebiete

informieren. Dabei verweisen wir, wo immer solche vorliegen, auch auf die entsprechenden Studien.

NADH – bzw. NAD – wurde erstmals 1906 von Arthur Harden and William John Young in Hefe nachgewiesen. Es wurde zunächst als „coferment“ bezeichnet, weil es als essenziell für den Fermentierungsprozess erkannt wurde.

Heute wird NADH meist als Coenzym 1 bezeichnet. Es kommt in jeder menschlichen Zelle vor. Seit seiner Entdeckung nehmen die Forschungen zu NADH stetig zu. Insbesondere Walther Birkmeyer und seinem Sohn Georg D. Birkmeyer leisteten Pionierarbeit auf diesem Gebiet.

Walther Birkmeyer setzte in den 1950er und 1960er erstmals NADH bei Patienten mit Morbus Parkinson ein und konnte zeigen, dass die Gabe von NADH Verbesserungen bei den Patienten erbrachte.

Systematisch wurde diese Forschung von seinem Sohn Georg Birkmeyer in den 1980er Jahren fortgesetzt und wissenschaftlich überprüft. Die Birkmeyer Laboratorien entwickelten NADH-Produkte in verschiedenen Darreichungsformen als alternative zur intravenösen Verabreichung.

Man spricht bei den Produkten von Birkmeyer darum auch oft von dem „originalen NADH“, da diese Produkte die ersten am Markt waren. NADH wird heute in vielen verschiedenen Darreichungsformen bei vielen Leiden eingesetzt – die Forschung geht stetig weiter.


Was ist NADH?

Meist wird gesagt, dass NADH für „Nicotinamidadenindinukleotid“ steht. Das ist allerdings formal nicht ganz korrekt. Strenggenommen ist Nicotinamidadenindinukleotid als NAD abzukürzen. NAD ist ein Coenzym, das ein Hydridion (zwei Elektronen und ein Proton H-) überträgt.

Zum NAD gibt es eine oxidierte Form und eine reduzierte Form. Die oxidierte Form wird als NAD+ abgekürzt, die reduzierte Form als NADH. Das „H“ steht für „Hydrid“. „Reduzierte Form“ meint, dass die oxidierte Form NAD+ durch die Aufnahme (Absorption) von zwei Elektronen und einem Proton zu NADH wird.


Woraus wird NADH hergestellt?

Bei chemischen Abkürzungen denken viele Menschen zunächst an etwas „Künstliches“. Doch chemische Prozesse laufen alltäglich in unserem Körper ab – und NADH ist ein natürlicher Stoff, kein chemisches Präparat.

NAD+ wird im Körper sowohl aus Nicotinsäure (Niacin, Vitamin B3) und Nicotinamid als auch aus den Abbauprodukten der Aminosäure Tryptophan produziert.


NADH in Lebensmitteln

NADH ist wichtig für den Zellstoffwechsel. Das gilt für menschliche Zellen, aber auch für tierische. In Pflanzen kommt NADH nicht im gleichen Maße vor. Der Hintergrund ist, dass sich Pflanzen nicht viel bewegen und sie darum auch einen niedrigeren Bedarf an NADH haben als Tiere.

Den höchsten NADH-Gehalt in der Tierwelt findet man bei Geflügel im Herzen sowie im Muskelfleisch unter den Flügeln.

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Gefühlfleisch enthält viel NADH. Für den Menschen ist dieses leider unbrauchbar.

Wer sich jetzt fragt, ob man nicht anstelle der Einnahme von Tabletten, Kapseln oder ähnlichem auch einfach Fleisch essen könnte, den müssen wir leider enttäuschen. Da das NADH ein so labiler Stoff ist, wird er beim Verzehr durch die Magensäure fast vollständig zerstört, so dass der Körper über die Nahrung eigentlich kaum NADH aufnimmt.

Dennoch ist es interessant, sich beispielhaft anzuschauen, in welchen Nahrungsmittel NADH in welchem Maße enthalten ist. Hier einige Kennziffern:

Nahrungsmittel Gehalt in mg pro kg
Geflügel 40
Fisch 35
Hefe 2
Kartoffeln 0,2

Unterschied zwischen NADPH und NADH für den Laien?

Den Unterschied zwischen NADPH (Nicotinamidadenindinukleotidphosphat) und NADH für Laien zu erklären ist ein Ding der Unmöglichkeit – ein gewisses chemisches Grundverständnis ist dafür unabdingbar.

Der Laie möge sich also mit dem Hinweis begnügen, dass NADPH etwas anderes ist als NADH, eine signifikant andere chemische Strukturformel hat und vor allem im Körper bzw. der Zelle eine andere Funktion einnimmt.

NADPH ist die reduzierte Form von NADP, während NADH die reduzierte Form von NAD ist. Wer sich ein wenig mit Chemie auskennt, dem sei gesagt, dass NADPH ein Derivat von NADH ist, genauer gesagt, dessen phosphorylierte Form.

Otto Warburg
Otto Warburg (Biochemiker); 08.10.1883 - 01.08.1970

Beide Stoffe sind zentral für den Metabolismus (Stoffwechsel).

NADPH wurde zuerst von Otto Warburg Anfang der 1930er Jahre beschrieben. Es ist ein Reduktionsmittel im Anabolismus (Aufbau von Stoffen) und liefert bei der reduzierenden Biosynthese Elektronen und Protonen.

NADH hingegen entsteht im Katabolismus (Abbau von Stoffen) in Glykolyse und Citratzyklus und wird in der Atmungskette zu NAD+ oxidiert, um ATP (Adenosintriphosphat, Energieträger in lebenden Organismen) zu erzeugen.


Wirkung von NADH auf den menschlichen Organismus

NADH hat im Körper eine Vielzahl an Funktionen, die gestört sein können, wenn die Versorgung mit NADH nicht ausreicht. Im Laufe des Lebens kann die Menge an im Körper produzierten NADH abnehmen. Der Mangel an NADH kann aber auch andere Ursachen haben.

In diesen Fällen ist es sinnvoll, NADH als Supplement einzunehmen. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Wirkungen, die NADH im Körper (mit)steuert bzw. hervorbringt.

Erhöht die Energie in allen Zellen

NADH ist ein Brennstoff für die Energieproduktion in den Zellen. Fehlt das NADH, hat die Zelle weniger Energie zur Verfügung. Je mehr Energie sie hat, desto besser ist ihre Funktionsfähigkeit. Auch ihre Lebensdauer erhöht sich bei hohem NADH-Level.

Dies ist die wesentliche Grundfunktion von NADH, die die meisten Wirkungen, die die NADH-Verabreichung zeigt, bedingt.

Repariert geschädigte DNA

NADH hat auch die Funktion, Schäden an den Zellen zu regenerieren und vor Schäden zu schützen. So kann NADH etwa vor den negativen Einflüssen radioaktiver Strahlung, aber auch von Umweltgiften und Chemikalien bis zu einem gewissen Grad schützen. Zudem können unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten durch NADH abgemildert werden.

Ist ein starkes Antioxidans

Weil NADH die Reduktions- und Oxidations-Vorgänge in den Zellen antreibt wie kein anderer Stoff, gilt es als das wichtigste Coenzym und ein außergewöhnlich starkes Antioxidans. Als solches hilft NADH, Körperzellen vor oxidativem Stress und Schäden zu schützen.

Das gilt für Zellen im Körper, aber natürlich auch auf der Haut. Innen wie außen beugt NADH also vorzeitigen Alterungsprozessen vor.

Stärkt das Immunsystem

NADH kann Untersuchungen zufolge die Biosynthese von Interleukin-6 im Blut um ein Vielfaches steigern. Interleukine sind körpereigene Botenstoffe der Zellen des Immunsystems.

Interleukin-6 ist relevant als entzündungshemmender Stoff und steigert zudem die Sekretion von Kortison, Somatotropin, Glucagon und Adrenalin. Ein Mangel an Interleukinen ist auch bei Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose gegeben.

Erhöht Dopamin

Dopamin ist ein entscheidender Stoff, der im Körper unter anderem wichtig ist für die Sexualfunktionen (die Libido), aber auch generell für das Wachstum und die Regeneration von Zellen und Gewebe. Ein hoher Dopaminspiegel führt nicht nur zu einer gesteigerten Libido.

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Für Athleten und Sportler hat NADH leistungssteigernde Effekte.

Er ist auch für Athleten interessant. Zudem kommt dem Stoff eine entscheidende Bedeutung in der Therapie von Parkinson zu. Versuche an Ratten zeigten nach vierwöchiger Verabreichung von NADH einen signifikant erhöhten Dopaminspiegel.

Auch bei Profisportlern wurde nach vierwöchiger Einnahme täglich einer Kapsel NADH ein Anstieg des L-DOPA (eine Vorstufe von Dopamin) um im Schnitt 50% festgestellt.

Erhöht Serotonin

Auch der Serotoninspiegel soll durch NADH-Einnahme erhöht werden, was das Wohlbefinden steigert. Serotonin gilt als „Glückshormon“ und soll in der Behandlung von Depressionen eine wichtige Rolle spielen.

Studien, die belegen, dass NADH den Serotoninspiegel erhöht, gibt es jedoch bislang keine. Allerdings berichten Personen, die über einen längeren Zeitraum NADH eingenommen haben, dass sich ihre Stimmung aufgehellt hat.

Verbessert die Durchblutung aller Organe

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Bei Durchblutungsstörungen kann NADH helfen und so vor diversen Krankheiten schützen.

NADH stimuliert die Nitroxid-Produktion und verbessert dadurch die Durchblutung aller Organe (insbesondere von Herz und Hirn). Eine gute Durchblutung des Körpers ist essenziell für die Gesundheit.

Nicht oder nicht ausreichend durchblutete Körperteile fühlen sich leicht taub an und sterben irgendwann ab, wenn der Zustand zu lange anhält. Zur durchblutungsfördernden Wirkung liegen bisher keine Studien, sondern ausschließlich Erfahrungsberichte vor.

Lindert Schmerzen

NADH kann auch Schmerzen lindern. Daher wird NADH auch nicht selten postoperativ als Analgetikum eingesetzt. Wissenschaftlich Studien sind in Erstellung. Sollte sich diese Vermutung jedoch bestätigen, könnte dies auch für andere Schmerzpatienten interessant sein, beispielsweise bei Fibromyalgie (diffuse Schmerzen im Gewebe).


Folgen bei Mangelerscheinung mit NADH

Nach außen zeigt sich ein Mangel an NADH vor allem in Müdigkeit, Mattigkeit und Erschöpfung. Oftmals wird der Mangel jedoch auch gar nicht wahrgenommen, oder einfach auf das Alter oder zu viel Arbeit und Stress zurückgeführt.

Wenn ernste Hintergründe für die Erschöpfung ausgeschlossen werden können (z.B. Krebs, Depression, Autoimmunerkrankungen etc.), kann es nicht schaden, den Symptomen mit der Einnahme von NADH entgegenzuwirken.

Ob ein NADH-Mangel vorliegt oder nicht, zeigt sich recht schnell. Bei regelmäßiger Einnahme sollten nach spätestens zwei bis drei Wochen die Symptome deutlich besser sein. Ist dies nicht zu beobachten, ist der NADH-Mangel vermutlich nicht die Ursache.


Die wichtigsten Anwendungsgebiete für NADH

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Roter Fingerhut; wird in der Medizin gegen Herzinsuffizienz verwendet.

Viele Menschen zweifeln, gerade heute, an der Wirksamkeit von natürlichen Stoffen. Diesen Menschen sollte man empfehlen, Blätter des Fingerhuts (Digitalis) zu essen: Würde dieser natürliche Stoff in der Pflanze nicht wirken, würden garantiert keine Vergiftungserscheinung auftreten.

Pflanzen haben natürlich eine Wirkung auf den menschlichen Körper – teils positiv, teils negativ, und manchmal, wie im Falle des Fingerhuts, ist es von der Dosierung und der Verfasstheit des Individuums abhängig, ob die Wirkung positiv oder negativ ist.

Auch Stoffe, die natürlich im Körper vorkommen und die wir zur besseren Versorgung unseres Körpers zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, haben natürlich, in der richtigen Darreichungsform und richtig aufbereitet, eine Wirkung.

Bei NADH ist diese Wirkung ausgesprochen vielfältig. Das liegt jedoch nicht daran, dass es sich um ein „Wundermittel“ handelt. Es liegt schlicht daran, dass NADH als Coenzym am Energiestoffwechsel der Zelle maßgeblich beteiligt ist.

Und wenn dieser gut funktioniert, hat dies eine sehr vielfältige, positive Wirkung auf den ganzen Körper. Von daher sollte man die Wirksamkeit von NADH nicht unterschätzen.


Bei vielen Krankheiten wurde die Wirkung von NADH wissenschaftlich belegt

Zwar stehen noch viele Untersuchungen zum Einsatz von NADH bei einzelnen Krankheitsbildern aus oder es sollten noch umfänglichere Studien mit größeren Kohorten durchgeführt werden; dennoch gibt es bereits jetzt viele Studien, die eine Wirksamkeit von NADH bei einzelnen Symptomen oder Leiden nachweisen oder zumindest nahelegen.

NADH bei Depression

nadh Depression
Die Depressionen ist eine der am häufigsten auftretenden Krankheiten in Deutschland.

Depressionen sind eine psychische Störung, die sich vor allem in Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, übermäßigem Grübeln und dem Verlust an Lebensfreude bis hin zu Suizidgedanken zeigt. Die Ursachen sind vielfältig und können in individuellen Erfahrungen liegen, aber auch erblich bedingt sein.

Eine erste Studie (Rex et al. 2004) legt im Tierversuch anhand eines erzwungenen Schwimmtests mit Ratten nahe, dass die Gabe von NADH antidepressives Potential hat. Studien am Menschen stehen noch aus.

NADH bei Arthrose (Arthritis)

Arthrose ist eine schmerzhafte Gelenkerkrankung, bei der eigentlich ein Verschleiß vorliegt. Meist liegt der im Bereich der Knie, der Hüfte, der Schulter, der Wirbelsäule, der Finger- oder Zehengelenke sowie der Sprunggelenke.

Anzeichen für Arthrose könne Belastungsschmerzen sein, aber auch verringerte Beweglichkeit oder sichtbare Verdickungen an den Gelenken. Bei aktivierter Arthrose (d.h. wenn Entzündungen vorliegen) ist die betroffene Stelle warm und gerötet und schmerzt dauerhaft.

Belastbare Studien zur Wirkung von NADH bei Arthrose bzw. Arthritis gibt es aktuell noch keine. Erfahrungsberichte von Patienten mit Arthrose suggerieren jedoch eine gewisse Wirksamkeit. Diese könnte beispielsweise dadurch bedingt sein, dass NADH die Produktion von Interleukin-6 fördert, das als entzündungshemmender Stoff relevant ist und die Sekretion u.a. von Kortison steigert.

NADH bei erhöhtem Blutdruck

nadh Blutdruck
Ist der Blutdruck dauerhaft höher als 140/90 mmHg, spricht man von Bluthochdruck bzw. Hypertonie.

Zu hoher Blutdruck kann verschiedene Ursachen haben. Meist sind schlechte Ernährung und Übergewicht die Ursache. In Einzelfällen ist der hohe Blutdruck jedoch auch beispielsweise auf Autoimmunerkrankungen zurückzuführen.

Ein hoher Blutdruck führt zu einem stark erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In einer kleineren Studie an der Georgetown University konnte nachgewiesen werden, dass die Gabe von 5 mg NADH pro Tag den Blutdruck um im Durchschnitt 10% senkte.

Erfahrungen von Menschen mit erhöhtem Blutdruck, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig NADH nahmen, besagen, dass sich der Blutdruck normalisierte.

NADH bei Krebs

Krebs ist eine vielfältige Erkrankung, bei der Zellen entarten und unkontrolliert wuchern. Die Ursachen von Krebs sind ebenfalls vielfältig.

Zum einen tragen freie Radikale dazu bei, zum anderen Umweltgifte, Röntgenstrahlung und sonstige radioaktive Strahlung, aber auch Rauchen und eine ungesunde – insbesondere zuckerreiche - Ernährung sowie bestimmte Medikamente, die gegen andere Krankheitsbilder eingesetzt werden.

Die Prognose bei einer Krebserkrankung hängt ganz vom Stadium und der Art des Krebses ab. NADH, als Antioxidans, ist in der Lage freie Radikale zu binden und kann daher vor allem präventiv gegen Krebs wirken, aber durchaus auch unterstützend bei der Krebstherapie eingesetzt werden.

Krebsarten, bei denen durch zusätzliche Gabe von NADH Erfolge erzielt werden konnten, sind: Prostatakarzinom, Glioblastom, Mammakarzinom, Non-Hodgkin-Lymphom, Lungen-, Darm- und Magenkarzinom sowie Bauchspeicheldrüsenkarzinom. Belastbare systematische Studien zur Wirksamkeit bei NADH gibt es jedoch noch keine.

Vor dem Einsatz von NADH bei einer Krebserkrankung ist unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten!

NADH bei Parkinson-Krankheit

NADH wird bereits seit den 1980er Jahren experimentell in der Behandlung von Morbus Parkinson eingesetzt. Parkinson ist eine so genannte neurodegenerative Erkrankung, bei der die Nervenzellen schrittweise absterben werden. Typische Symptome sind Tremor (Zittern), Rigor (Muskelsteifheit), Akinese (Bewegungsarmut).

Eine vom bekannten NADH-Produzenten Birkmeyer durchgeführte Studie mit 480 Parkinson-Patienten zeigte in 85% aller Fälle eine Verbesserung der Symptomatik. Dabei wurde NADH intravenös (als Infusion) verabreicht. Weitere Studien legen ebenfalls nahe, dass die unterstützende Gabe von NADH in der Parkinsontherapie sinnvoll sein kann. Vor der Einnahme ist in jedem Fall Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten.

NADH bei Glaukom (erhöhter Augendruck)

nadh Glaukom

Eine Behandlung erhöhten Augendrucks wurde mit einem von der Firma Birkmeyer entwickelten Kombiprodukt getestet, das über einen Zeitraum von 4 Wochen verabreicht wurde. Bei dem Kombiprodukt handelt es sich um Kapseln, die sowohl 450 mg L-Arginin als auch 10 mg NADH enthalten.

In der Anwendungsstudie des Kombiproduktes kam es zu einer Reduktion des Augendrucks und einer Verbesserung der Lesefähigkeit um 2,5 Zeilen (im Sehtest). Das Dämmerungssehen verbesserte sich in allen Fällen auf 100%. 80% der Probanden zeigten eine signifikant reduzierte Blendungsempfindlichkeit.

NADH bei Macula-Degeneration (Gesichtsfeldveränderung)

Eine Macula-Degeneration bezeichnet eine Veränderung am „Gelben Fleck“ im Auge, der für scharfes Sehen zuständig ist. Die Wirkung von NADH bei Macula-Degeneration wurde in derselbe Studie mit erhoben, die sich auch mit der Wirkung auf das Glaukom befasste.

Eine Behandlung erfolgte über 4 Wochen mit den Kapseln, die sowohl 450 mg L-Arginin als auch 10 mg NADH enthalten. Die Macula-Degeneration war in 70% der Fälle zurückgegangen.

NADH bei Diabetes Typ 2

Bei Diabetes liegt ein Mangel an dem Hormon Insulin vor. Nach neuesten Erkenntnissen der Biologie und Medizin liegt das unter anderem an einer Störung in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle. Erfahrungsberichten von Patienten mit Diabetes Typ 2 zufolge fühlen diese sich unter Einnahme von NADH deutlich besser, ihre Blutzuckerspiegel tendiere nach einigen Wochen NADH-Einnahme in Richtung Normbereich.

Wissenschaftlich belastbare Studien zu diesem Thema gibt es allerdings noch keine.

NADH bei ADS und ADHS

Bei ADS und ADHS liegt ein Mangel an Konzentrationsfähigkeit vor; sie sind unruhig, haben unkontrollierten Bewegungsdrang und bleiben oft hinter den Erwartungen der Umwelt zurück, wenn es um das Lernen geht. Ursache ist ein nicht optimal funktionierender Gehirnstoffwechsel und ein Mangel an Energieproduktion auf zellularer Ebene.

NADH kann helfen, diese Energieproduktion in den Mitochondrien zu steigern. In Kombination mit anderen alternativmedizischen Ansätzen kann NADH als Supplement dazu beitragen ADS und ADHS in den Griff zu bekommen.

NADH bei Hautproblemen

NADH kann, weil es in den Zellen ATP und Wasser produziert, zu einer glatten, rosigen Haut beitragen – häufigste Ursache von schlaffer Haut ist ein Mangel an Feuchtigkeit und zu wenig frische Zellen. NADH steigert die Regenerierung der Zellen und trägt so zu einer Verjüngung bei.

Zu diesem Zwecke sollte NADH als Salbe oder Serum auf die Haut aufgetragen werden. NADH kann auch bei Problemen wie Rosacea und Kontaktdermatitis helfen.

NADH bei Chronischer Müdigkeit (CFS)

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Chronischer Müdigkeit (CFS); abgeleitet vom Englisch englisch: chronic fatigue syndrome

Chronische Müdigkeit kann ein eigenes Krankheitsbild sein: das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS). Es wird öfters dann diagnostiziert, wenn keine anderen Ursachen für die Müdigkeit ausgemacht werden können und herkömmliche Therapien nicht anschlagen.

In einigen Studien hat NADH, insbesondere in Kombination mit Q10, bei Patienten mit CFS eine Besserung der Symptome bewirkt.

NADH bei Menopause und Wechseljahresbeschwerden

In der Menopause (im Volksmund „Wechseljahre“) treten im Körper der Frau einige hormonelle Veränderungen ein; diese Veränderungen gehen nicht selten mit Nebenwirkungen einher. Dazu können Depressionen ebenso gehören wie Hitzewallungen, Antriebslosigkeit oder Libidoverlust – die Liste der Symptome ist lang.

Einige dieser Symptome können auf einen Mangel an ATP zurückgeführt werden. Deshalb wird vermutet, dass die Einnahme von NADH bei diesen Symptomen Abhilfe schaffen kann. Erfahrungen von Frauen mit NADH in der Menopause scheinen dies zu bestätigen.

NADH bei Gedächtnisproblemen

Das menschliche Hirn verbraucht etwa ein Drittel der gesamten Energie, die unser Organismus benötigt. Einfache Hirnleistungsstörungen (Konzentrationsschwäche, „normale“ Vergesslichkeit) können also durchaus darauf zurückzuführen sein, dass dem Körper ATP mangelt.

Freilich muss das nicht zwingend die Ursache sein. Liegt jedoch ein Mangel an ATP vor, kann NADH helfen; Studien haben bereits belegt, dass die Einnahme des biologischen Wasserstoffs zu einer verbesserten Konzentration und höheren mentalen wie physischen Leistungsfähigkeit führen kann.

NADH bei Alzheimer und Demenz

Nachweislich steigert NADH den Dopaminspiegel. Dieser ist nicht nur bei Parkinson relevant, sondern auch für Morbus Alzheimer. Alzheimer ist eine spezifische Form der Demenz. Demenz bedeutet den zunehmenden Verlust kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten.

Alzheimer-Demenz zeichnet sich dadurch aus, dass sie direkt durch Veränderungen im Gehirn ausgelöst wird. In einer Studie der Georgetown University wurde gezeigt, dass mit 10 mg NADH täglich behandelte Patienten nach sechs Monaten eine gegenüber dem Ausgangswert signifikant gesteigerte Hirnleistung aufwiesen.

NADH als Analgetikum

Gerade postoperativ – z.B. bei schwerwiegenden Eingriffen wir Tumoroperationen –, aber auch bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, zeigt NADH einen positiven Effekt als Analgetikum. Wissenschaftlich erwiesen ist die schmerzlindernde Wirkung bis dato nicht, sie beruht auf den Erfahrungen von Schmerzpatienten bei der Einnahme von NADH.

NADH bei Schlaganfall

nadh Schlaganfall
Der Schlaganfall gehört zu den häufigeren Todesursachen in Deutschland.

Schlaganfälle entstehen, wenn sich in den Adern im Kopf ein Pfropf bildet und/oder die Adern reißen. Ein Schlaganfall ist also gewissermaßen ein Herzinfarkt im Gehirn. Die Ursache können erblich bedingt sein, liegen aber oft in Fehl- und Mangelernährung, mangelnde Bewegung, Rauchen und ein insgesamt ungesunder Lebensstil.

Erste Anzeichen eines Schlaganfalls können Sprachstörungen sein, Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühl, starke Kopfschmerzen, Schwindel oder Sehstörungen. Bei einem Schlaganfall werden Teile des Hirns – die Infarktregion – nicht mehr richtig durchblutet.

In der Folge werden die Hirnzellen im betroffenen Areal geschädigt, sterben ab. Sie müssen nun regeneriert werden – dazu kann NADH einen wichtigen Beitrag leisten, weil das NADH die Zellerneuerung bzw. Den Zellstoffwechsel ankurbelt.

NADH bei Multiple Sklerose

Die Ursachen der Multiplen Sklerose liegen nach wie vor im Dunkeln. Typische Symptome der Krankheit sind massive Müdigkeit, Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Sehstörungen, aber auch Sensibilitätsstörungen und Sprechstörungen.

Die Müdigkeit bei MS-Patienten ist auf einen ATP-Mangel zurückzuführen.

Am St. Georgs Hospital in Székesfehérvár wurde eine Studie über Patienten mit MS durchgeführt, bei denen diesen NADH verabreicht wurde. 38% beobachteten bei sich eine geringere Müdigkeit und mehr Vitalität, 10% berichteten von einer Zunahme der Beweglichkeit, 28% berichteten von Phasen ohne Müdigkeit; diese waren deutlich länger als in der Kontrollgruppe.

NADH bei Burnout

nadh Burnout
Klassiche Anzeigen eines Burnouts sind emotionaler Erschöpfung, ein Gefühl von Überforderung und reduzierte Leistungszufriedenheit.

Ähnlich wie bei Depressionen kommt es auch bei Burnout zu einem starken Leistungsabfall, der in völligem Rückzug und völliger Untätigkeit münden kann.

Die Ursachen für Burnout können vielseitig sein; zum einen kann es eine tatsächliche Arbeitsüberlastung sein, die den Burnout auslöst, die Überlastung kann aber auch „nur“ subjektiv empfunden sein oder in einer zu großen Unterforderung („Boreout“) liegen.

In jedem Fall kann die regelmäßige Einnahme von NADH Körper und Geist wieder mehr Energie liefern und so helfen, den Burnout zu überwinden. Dennoch sollte ein Burnout immer ärztlich behandelt werden.

NADH bei Schlafstörungen

Schlafstörungen – Einschlaf- oder Durchschlafstörungen – können Schlafdefizit nach sich ziehen. In der Folge kommt es zu Müdigkeit, Schlappheit und, gerade, wenn die Schlafstörungen länger anhalten, zu Leistungsabfall. NADH kann bei regelmäßiger Einnahme die Leistungsfähigkeit wiederherstellen.

Bei anhaltenden Schlafstörungen sollte jedoch in jedem Fall ärztlicher Rat eingeholt werden. Schlafstörungen können ernste Ursachen haben, denen man auf den Grund gehen sollte.

NADH schützt vor der Toxizität der Droge AZT

Diese Wirkung ist in Studien zwar bislang nicht nachgewiesen, es gibt jedoch einzelne Erfahrungsberichte, nach denen NADH helfen kann, die schweren Nebenwirkungen des Aids-Medikaments AZT abzumildern. Hier sollte in jedem Fall Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.

NADH in der Zahnmedizin

nadh Zahnmedizin
Ein gesundes Zahnfleisch sorgt für einen sicheren Halt der Zähne.

NADH kommt in der Zahnmedizin direkt nicht zum Einsatz. Es gibt jedoch ein Zahngel, das NADH enthält. Es ist als entzündungshemmendes Gel konzipiert, das helfen soll, Zahnfleischprobleme in den Griff zu bekommen. Erfahrungsberichten zufolge können damit sogar recht „aussichtslose“ Fälle von Entzündungen gut behandelt werden, ohne dass der Zahn gezogen werden muss.

Anwendung von NADH bei gesunden Menschen

Mit NADH abnehmen

Übergewicht kann viele Ursachen haben –meistens ist unausgewogene Ernährung die Ursache. NADH ist kein „Abnehmwundermittel“. Als Beiprodukt einer Studie zu Menschen mit Chronischem Müdigkeitssyndrom wurde jedoch festgestellt, dass die Probanden auch signifikant an Gewicht verloren.

Ob dies jedoch auf die Einnahme von NADH oder auf die erhöhte Aktivität zurückzuführen ist, ist noch unerforscht. Es steht jedoch zu vermuten, dass NADH jedenfalls mittelbar zu einer Gewichtsreduktion führt, indem die körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert wird.

Dies kann ein Impuls sein, sportlich aktiver zu werden, was wiederum das Abnehmen fördert. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen ist, ist aber zum Abnehmen dennoch immer unabdingbar.

NADH zur Erhöhung der körperlichen Leistung

Leistungstiefs können verschiedene Ursachen haben. Sie zeigen sich oft in körperlicher oder mentaler Erschöpfung und Müdigkeit. Hier kann NADH, als Lutschtablette verabreicht, schnelle Abhilfe schaffen. Die Wirkweise ist dieselbe wie bei der Bekämpfung von Jetlag.

NADH zur Steigerung der Hirnleistung

Egal, ob beim Stress vor einer Prüfung oder in Zeiten hoher Arbeitsbelastung: Es gibt immer Momente, wo unser Hirn besonders gefordert ist. Dabei kann eine kurzfristige Gabe von NADH helfen. Besonders bewährt hat sich der Einsatz von Lutschtabletten, die schnell wirken und für etwa fünf bis sechs Stunden die mentale Präsenz nachhaltig steigern können.

NADH bei Schlafdefizit

Schlafdefizit kann verschiedene Ursachen haben. Ein Grund können Schlafstörungen sein, manchmal ist es aber auch eine Fülle an Aufgaben, die uns temporär zu wenig schlafen lässt. Die Folge sind Müdigkeit, Schlappheit und Leistungsabfall.

NADH kann hier temporär als Lutschpastille oder bei dauerhaften Problemen auch als Kapseln eingenommen werden und die Leistungsfähigkeit wiederherstellen. Die Wirkweise ist dieselbe wie bei der Bekämpfung von Jetlag.

Bei anhaltenden Schlafstörungen sollte jedoch ein Arzt kontaktiert werden, da diese ernsthafte Ursachen haben können, die ergründet werden sollten.

Libidosteigerung mit NADH bei Mann & Frau (NADH als Stimulans)

Wenn der Alltag zu hektisch ist, leidet nicht selten auch das Liebesleben: Wenn man nach Hause kommt und todmüde ins Bett fällt, ist für die Partnerschaft wenig Raum. Zudem kann es durch Stress auch zu Libidoverlust bei der Frau und Erektionsstörungen beim Mann kommen.

NADH steigert die Biosynthese von Dopamin, das entscheidend ist für die sexuelle Erregung. Eine regelmäßige Einnahme von NADH-Kapseln kann die sexuelle Lust und Leistungsfähigkeit wiederherstellen.

NADH bei Jetlag

NADH wird häufig bei Airlines von Piloten und Stewardessen eingesetzt, die oft durch verschiedene Zeitzonen reisen. Diese Zeitverschiebung führt zu Schlafdefizit, Störung des Schlafrhythmus und in der Folge zu Leistungstiefs. Hier kann NADH, insbesondere als Lutschtablette verabreicht, schnelle Abhilfe schaffen.

NADH als nachgewiesene Anti-Aging-Substanz

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NADH sorgt für eine strahlender, straffer und jünger Haut. AUch repariert NADH geschädigte und energetisiert alternde Hautzellen.

Zellalterung kann, innen wie außen, zu einem vorzeitigen Alterungsprozess führen. Nach außen sichtbar wird dies auf der Haut. Sie wird schlaff und faltig. Als Anti-Aging-Substanz kann NADH äußerlich als Creme angewendet werden, um Feuchtigkeit zu spenden und die Haut optisch zu verjüngen.

NADH kann aber auch regelmäßig in Kapselform eingenommen werden, um die Zellen im gesamten Körper zu verjüngen und ihm mehr Energie und Leistungskraft zu geben.


NADH in der Kritik

Wie auch die Homöopathie steht auch die Gabe einiger Nahrungsergänzungsmittel – unter anderem auch NADH – in der Kritik.

Besonders erwähnenswert ist die kritische Stellungnahme von Andreas Hahn, Professor an der Leibniz-Universität Hannover. Er kritisiert in seiner Auseinandersetzung mit den Ausführungen Georg Birkmeyers, dem Vorreiter des NADH-Einsatzes als Nahrungsergänzungsmittel, vor allem dessen holzschnittartige Darstellung biochemischer Prozesse.

Zudem führt er an, dass NADH kein Nahrungsergänzungsmittel sei, sondern eine Arznei. Georg Birkmeyer, so Hahn, versuche, NADH aus merkantilen Motiven als Lebensmittel zu deklarieren, um so die Zulassung als Arznei zu umgehen, was unseriös sei. Er erwähnt jedoch auch, dass NADH jedenfalls wohl nicht schädlich sei.

Insgesamt gibt es, neben der Stellungnahme von Andreas Hahn, wenig sachliche Kritik an NADH. Vielmehr wird es oft als weiteres „Wundermittel“ diskreditiert.

Es steht außer Frage, dass NADH natürlich kein Wundermittel ist – und wer dies behauptet ist, in der Tat, unseriös. Studien, die in einschlägigen Fachzeitschriften erschienen sind, belegen jedoch durchaus ein Potential von NADH für die unterstützende Behandlung bei vielen Krankheitsbildern und auch zur Leistungssteigerung bei Gesunden. „Spontan- und Wunderheilungen“ dank NADH gibt es sicher keine.

Der Versuch der Diskreditierung wird, wie auch bei der Homöopathie, meist von überzeugten Schulmedizinern betrieben, die generell alle nicht-schulmedizinischen Ansätze ablehnen.

Quelle: Hahn A (2000): Stellungnahme zum Beitrag NADH – Biologische Funktionen und ernährungsphysiologische Anwendungen von Jörg G D Birkmayer, ERNO 1 (3), S. 131.


Nebenwirkungen

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Im Falle eine Schwangerschaft, sollte ein Arzt aufgesucht werden, der über die Nebenwirkungen von NADH Auskunft geben kann.

Bei NADH wurden bislang keinerlei Neben- oder Wechselwirkungen bei NADH-Einnahme beobachtet.

Lediglich gilt es, bei schwerwiegenden Grunderkrankungen immer den Facharzt hinzuzuziehen, bevor mit der Einnahme von NADH begonnen wird. Dieser kann besser einschätzen, ob NADH im konkreten Fall sinnvoll ist und wenn ja, in welcher Dosis.

Auch Schwangere und Frauen, die stillen, sollten sicherheitshalber einen Frauenarzt befragen, da es keine systematischen Studien zu den Wirkungen auf das Ungeborene oder den Säugling gibt.


Dosierung

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Wenn eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt, sollte immer mit einem Arzt über die Dosierung von NADH gesprochen werden.

NADH wird je nach Anwendungsfeld unterschiedlich dosiert. Üblicherweise liegt die Tagesdosis zwischen 7,5 und 50 mg. Unterschiedlich ist allerdings die Verabreichungsform: Lutschtabletten werden unter der Zunge aufgelöst und entfalten ihre Wirkung binnen 15 min.

Bei längerfristigen Behandlungen wird NADH in der Regel als Kapsel eingenommen. Diese sind magensaftresistent, die Wirkung entfaltet sich im Darm über die Darmschleimhaut. Die Wirkung setzt dann meist nach einer guten Stunde ein. Bevor sich ein langfristiger Effekt einstellt, sollte NADH jedoch über einen Zeitraum von mehreren Wochen regelmäßig eingenommen werden, wo es nicht einer kurzfristigen Leistungssteigerung dient. Dosis und Darreichungsform von NADH sollten immer mit einem Arzt besprochen werden, insbesondere, wenn eine schwerwiegende Grunderkrankung vorliegt.

Studien zu und Erfahrungen mit NADH bestätigen die Wirksamkeit

Wie bereits oben erwähnt: Es wurden bereits viele Studien zu NADH durchgeführt – sie belegen eine Wirksamkeit für viele verschiedene Leiden und zeigen Potentiale bei teilweise schwerwiegenden Erkrankungen wie Depression, Alzheimer oder Parkinson auf.

Weitere umfängliche Studien werden sicher im Laufe derzeit genauer aufzeigen, für welche Anwendungsfelder und unter welchen Bedingungen NADH tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden kann.


Wichtige Informationen vor dem NADH-Kauf

Mittlerweile ist der Markt geradezu überflutet von NADH-Produkten, von denen manche sehr günstig, andere im Verhältnis relativ teuer sind. Nicht alle Produkte sind gleich gut. Vorsicht ist also bei Billigangeboten durchaus geboten. NADH ist ein sensibler Stoff, der schnell auf Licht und Sauerstoff reagiert.

Ist das Medikament nicht richtig verarbeitet, kommt von der Wirkung im Körper dann nichts an. Daher sollte man hier in jedem Fall auf Qualität achten, die man anhand bestimmter Kriterien einigermaßen sicher feststellen kann. Wichtige Tipps rund um den Kauf von NADH haben wir hier zusammengefasst.


Fazit: Warum ist NADH so gesund?

NADH ist ein körpereigener Stoff, der auch in allen anderen Lebewesen vorkommt und als Coenzym eine wichtige Funktion für den Zellstoffwechsel hat.

So sorgt das Coenzym 1, NADH, dafür, dass in den Zellen mehr Energie zur Verfügung steht, was sich – bei gesunden Menschen, aber auch bei besonderen Krankheitsbildern wie dem CFS – in einer Steigerung der physischen wie mentalen Leistungsfähigkeit bemerkbar macht.

nadh dna
UV-Strahlen, radioaktive Strahlen und andere Umwelteinflüssen können unsere DNA schädigen.

Zugleich ist NADH in der Lage, Zellen zu regenerieren, beschädigte DNA zu reparieren und Schadstoffe zu binden. Bei der Einnahme von NADH zeigen sich keinerlei Nebenwirkungen, auch Wechselwirkungen sind keine bekannt. All dies macht NADH zu einem rundum gesunden Nahrungsergänzungsmittel, das vielen Menschen helfen kann, ein erfüllteres, gesünderes Leben zu führen.

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